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Die richtigen Tiere für unseren Hof finden

 

 

Bereits seit 2015 führen wir die Landwirtschaft von Sonjas Eltern. Anfangs genau so wie sie auch vorher geführt wurde (eben nur mit anderen Betriebsführern). Nach einiger Zeit stellte sich dann die Frage wie es weiter gehen soll mit dem Betrieb und mit welcher Betriebsform wir weiter machen - Ackerbau, Rinder, Ziegen, Schafe  oder evtl. ganz aufhören und alles verpachten?

 Ziemlich schnell war uns klar das wir weiter machen und nicht verpachten - schließlich stecken in so einem Familienbetrieb ganz schön viele  Erinnerungen und Herzblut. Daher war nur mehr die Frage der Betriebsform zu klären und welche Tiere wir einstellen wollen.

Anfangs war die Überlegung ob wir evtl wieder Rinder in den alten Stall geben - Galloway's kamen uns da in denn Sinn. 

Doch da wir in den veralteten Stall nur 6 Rinder stellen können und ein neuer Stall nicht dafür stand, war dieses Thema sehr schnell wieder vom Tisch.


Nun war uns klar das wir auf etwas kleinere Tier umstellen wollen - Schafe oder Ziege ?

 Im Jahr 2016 war der "Boom" der Ziegenbauern in Österreich ziemlich groß und so überlegten  auch wir, ob wir  uns auf Ziegen spezialisieren wollen.  

 

 

So kam es das im April "Mimi & Maxl" bei uns im Stall einzogen. Doch nach einiger Zeit, Erfahrungen und vielen Tipps von Anderen, wurde uns jedoch klar das auch Ziegen nicht die optimale Lösung für unseren Betrieb und der betrieblichen Lage / Standort sind. 
Die beiden Ziegen haben wir natürlich behalten und über tausende Umwege kamen wir dann zum Schaf.

 

 

DOCH AUCH HIER STELLTE SICH NUN WIEDER DIE FRAGE - WELCHE TIERE SIND FÜR UNS DAS BESTE ?


Nun begannen wir also damit alles Rund ums Schaf zu lernen und uns in die verschiedenen Rassen einzulesen.

Wir suchten nach einer Rasse die ein sehr liebenswertes Gemüt haben, robust, pflegeleicht und gute Muttertiere sind.

Nach einigen Terminen auf der Landwirtschaftskammer und gefühlt tausenden Büchern und Internetrecherchen kamen wir dann auf das Walliser Schwarznasenschaf.

Betrieb von Familie Unterberger 

Da wir uns aus persönlichen Gründen gegen einen Herdzuchtbetrieb entschieden haben, jedoch trotzdem Tiere aus sehr gutem Haus haben wollten, sind wir im Internet auf den Betrieb von Familie Unterberger gestoßen. Wir haben mit der Familie Kontakt aufgenommen, sie besucht, uns die Tiere angesehen und uns Ratschläge und Tipps von den erfahrenen Profis geben lassen. 
Nach diesen Besuch fühlten wir uns noch gestärkter mit der Entscheidung, uns "Walliser Schwarznasenschafe" zuzulegen. 

So kam es auch das am 11 März unsere ersten Tiere (5 Auen und ein Bock) bei uns am Hanslhof einzogen.